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TU Berlin

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Empfang für wissenschaftlichen Nachwuchs

Montag, 17. Juni 2013

Medieninformation Nr. 131/2013

Akademische Feier für Promovierte und Habilitierte am 21. Juni 2013 / Verleihung des „Clara von Simson“-Preises

Der Präsident der TU Berlin lädt am 21. Juni 2013 zum Empfang für den wissenschaftlichen Nachwuchs ein. All diejenigen, die in den vergangenen 12 Monaten ihre Promotion beziehungsweise Habilitation beendet haben, sind zur Akademischen Feier eingeladen. Jährlich werden mehr als 450 Promotionen und knapp 20 Habilitationen an der TU Berlin abgeschlossen.

Im Rahmen der Veranstaltung wird der „Clara von Simson“-Preis verliehen, der durch die Zentrale Frauenbeauftragte der TU Berlin ausgelobt wird. Jedes Jahr werden mit dem Preis herausragende Studienabsolventinnen, vorrangig aus den Natur- und Technikwissenschaften, ausgezeichnet. Der „Clara von Simson“-Preis ist mit insgesamt 5000 Euro dotiert und wird am 21. Juni 2013 zum siebenten Mal vergeben.

Wir möchten Sie herzlich zu der Akademischen Feier und der Preisverleihung einladen:
Zeit:
Freitag, 21. Juni 2013, ab 14.00 Uhr
Ort:
Hauptgebäude der TU Berlin, Straße des 17. Juni 135, 10623 Berlin, Lichthof

Ablauf:

14.00 Uhr:
• Begrüßung durch Prof. Dr. Hans-Ulrich Heiß, 2. Vizepräsident der TU Berlin
• Laudatio auf die Preisträgerinnen des „Clara von Simson“-Preises von Prof. Dr. Volker Mehrmann, Leiter der Arbeitsgruppe „Numerische Mathematik“ am Institut für Mathematik
• Verleihung des „Clara von Simson“-Preises durch Dr. Gabriele Wendorf, 3. Vizepräsidentin der TU Berlin, und Prof. Dr. Volker Mehrmann

14.45 Uhr:
Ehrung der Promovierten und Habilitierten durch Prof. Dr. Hans-Ulrich Heiß, 2. Vizepräsident der TU Berlin

Anschließend findet ein Empfang im Lichthof statt.

Die „Clara von Simon“-Preisträgerinnen im Jahr 2013

Ágnes Cseh wurde 1988 in Szolnok, Ungarn, geboren und absolvierte ein Bachelorstudium an der Budapest University of Technoloy and Economics. 2010 nahm sie an der TU Berlin ihr Masterstudium in Mathematik auf und ist seit dem eingebunden in der Berlin Mathematical School. In ihrer Masterarbeit „Stable Flows“ beschäftigte sie sich mit der Ausarbeitung eines komplexen und sensitiven Marktmodells mithilfe von Methoden der kombinatorischen Optimierung. Die behandelten Fragestellungen liegen im interdisziplinären Grenzbereich von Mathematik, Informatik und Ökonomie. Sie schloss die Arbeit im Sommer 2012 mit einer herausragenden Bewertung ab. Prof. Dr. Martin Skutella von der Arbeitsgruppe Diskrete Mathematik betreute die Arbeit. Ágnes Cseh, die sich auch durch ihr Engagement in einer Pflegeeinrichtung sowie in der internationalen Kinder- und Jugendarbeit auszeichnet, bleibt der TU Berlin weiterhin als Doktorandin erhalten. Sie konnte bereits einige Stipendien und Preise gewinnen, darunter sind eine Promotionsförderung durch die Deutsche Telekom Stiftung und mehrere Siege bei internationalen Science Slams.

Christiane Carla Kersten, 1981 in Berlin geboren, schloss an ihr englisch-deutsches Wirtschaftsstudium an der Anglia Polytechnic University Cambridge und der Fachhochschule für Wirtschaft Berlin (heute Anglia Ruskin University und Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin) ein Diplomstudium in Technische Informatik an der TU Berlin an. Ihre  Diplomarbeit, die von Fachgebietsleiter Halbleiterbauelemente der TU Berlin, Prof. Dr.-Ing. Christian Boit, betreut wurde, widmete sich der Herstellung von  diffraktiven optischen Elementen auf der Rückseite von integrierten Schaltungen. Durch die Aufbringung derartiger Linsenstrukturen wurde die Auflösung und Bildqualität von Infrarot Lasermikroskopaufnahmen verbessert, wie sie in der optischen Fehleranalyse von Halbleiterbauteilen Verwendung finden. Christiane Kersten engagiert sich neben ihrer akademischen Laufbahn in Film- und Theaterprojekten sowie für das Hausprojekt „Grünberger 73“. Seit November 2012 arbeitet sie im Software Test Management eines Unternehmens.

Die 1988 in Leipzig geborene Romy Lorenz beendete ihr Bachelorstudium in Wirtschaftspsychologie an der Leuphana Universität Lüneburg 2009 und absolvierte ihr Masterstudium in Human Factors an der TU Berlin im Oktober 2012. Neben dem Studium engagierte sie sich unter anderem bei „amnesty international“. Sie forscht zu Brain-Computer Interfaces (BCI). Dies ist ein interdisziplinäres Forschungsfeld, das von den Ingenieur- und Neurowissenschaften, von der Psychologie, der Informatik und der Mathematik beeinflusst wird. In ihrer Abschlussarbeit „A Comparative Study of the User Experience with Hybrid BCIs“ analysierte sie mit sehr gutem Ergebnis systematisch das Nutzererleben einer BCÌ-Anwendung auf Grundlage einer breiten Datenbasis. Prof. Dr. Benjamin Blankertz vom Fachgebiet Neurotechnologie der TU Berlin betreute die Arbeit. Romy Lorenz nahm 2010 bis 2012 beim Careerbuilding-Programm der Femtec GmbH teil und war Stipendiatin bei „e-follows.net“.

„Clara von Simson“- Preis

Mit dem „Clara von Simson“-Preis werden jährlich die besten Studienabschlussarbeiten (Diplom, Master) von Absolventinnen, vorrangig aus den Natur- beziehungsweise Technikwissenschaften, prämiert. 2013 wird der Preis bereits zum siebenten Mal verliehen. Der Preis ist nach der Chemikerin Dr. Clara von Simson benannt. Sie habilitierte 1951 als erste Frau im Fach Physik an der TU Berlin. Später war sie Leiterin der Lette-Schule in Berlin, setzte sich für die Förderung von Mädchen in natur- und technikwissenschaftlichen Berufen ein, war Abgeordnete im Berliner Abgeordnetenhaus und in der Landespolitik frauenpolitisch aktiv. 1966 verlieh ihr der Akademische Senat der Technischen Universität Berlin die Ehrensenatorinwürde.

jb

Weitere Informationen erteilt Ihnen gern:

Dr. Andrea Blumtritt
Zentrale Frauenbeauftragte der TU Berlin
Tel.: 030/314-21438

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