direkt zum Inhalt springen

direkt zum Hauptnavigationsmenü

Sie sind hier

TU Berlin

Inhalt des Dokuments

Flugzeug ohne Pilot

Die ersten Flugversuche von "IFSys" auf dem Tempelhofer Feld
Lupe

TU-Studierende entwickeln ein intelligentes Flugsystem

Blick ins System
Lupe

„ALEXISevo“ kann ganz automatisch und ohne Pilot fliegen. Das Flugzeug haben Studierende im Rahmen des Projekts „IFSys“ (Intelligentes Fliegendes System) entwickelt. Seit 2006 arbeiten sie an einem unbemannten fliegenden System und seiner sukzessiven Verbesserung. Das Studierendenprojekt ist am Fachgebiet für Flugmechanik, Flugregelung und Aeroelastizität von Prof. Dr.-Ing. Robert Luckner angesiedelt.

Die derzeit 15-köpfige Gruppe, zu der auch Studierende der Elektrotechnik und des Wirtschaftsingenieurwesens gehören, hat bereits viel erreicht: Neben dem Flugzeug haben die Studierenden eine eigene Bodenstation und einen Bodenprüfstand zur Simulation von Flugverhalten und zum Testen möglicher Fehlerstellen konstruiert. Sie setzten sich zum Ziel, eine automatische Beobachtungsmission für zivile Zwecke beispielsweise bei der Seenotrettung oder der Brandbeobachtung zu absolvieren und langfristig an Wettbewerben wie der „UAVForge Fly-Off Competition“ oder der „International Micro Air Vehicle Conference and Flight Competition“ teilzunehmen. Im Laufe des Jahres 2014 soll der verbesserte Versuchsträger in den Himmel über dem Modellflugplatz Rieplos südlich von Berlin aufsteigen und beweisen, dass seine neuen Komponenten störungsfrei funktionieren. Die letzten Neuerungen, die die Studierenden in das Flugzeug integriert haben, sind unter anderem ein System zur Umschaltung zwischen automatischem und manuellem Flug sowie der Radar-Höhenmesser. „Die Umschaltung und der Höhenmesser gehören neben dem Bodenprüfstand zu unseren wichtigsten Erfolgen im vergangenen Jahr“, berichtet Projektleiter Jens Großhans. Die Anerkennung dafür blieb nicht aus: Seit November 2013 ist das Studierendenprojekt „IFSys“ eine Nachwuchsgruppe der Deutschen Gesellschaft für Luft- und Raumfahrt Lilienthal-Oberth. Damit verbunden sind beispielsweise die Teilnahme an Workshops und dem Luft- und Raumfahrtkongress sowie Kontakte in Industrie und Forschung. Für 2014 sind die erneute Teilnahme als Aussteller an der Internationalen Luft- und Raumfahrtausstellung sowie die Bewerbung um ein „tu project“ geplant. So könnten die Studierenden für ihre Mitarbeit auch Leistungspunkte erhalten.

www.tu-berlin.de/?143159

Jana Bialluch / Hochschulzeitung "TU intern", 2/2014

Zusatzinformationen / Extras

Direktzugang

Schnellnavigation zur Seite über Nummerneingabe