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TU Berlin

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Von der Uni in die eigene Firma

Auf dem Campus nachgefragt: Was Studierende von der Existenzgründung halten

Die Gründungshauptstadt Berlin belegte im Jahr 2011 im Bundesländervergleich den Spitzenplatz mi steigender Tendenz. Von 2007 bis 2011 wurden bundesweit 780 EXISTGründerstipendien bewilligt. 2012 waren die TU Berlin, die FU Berlin und die HU zu Berlin auf den ersten Rängen im deutschlandweiten Vergleich. Viele Studierende, Absolventinnen und Absolventen machen sich selbstständig. Doch eine Existenzgründung ist nicht ohne Risiko. Außerdem sind Kompetenzen im Bereich Marketing und Kostenrechnung sowie Führungsqualitäten wichtig. Wie stehen TU-Studierende zum Thema Unternehmensgründung? 

Zwei Studierende der Fakultät IV gaben auch eine Meinung ab:

Lennart, 22, Elektrotechnik
Lupe

Ich wäre nicht abgeneigt, ein Unternehmen zu gründen. Ich kann es mir nicht vorstellen, in einem fest gefügten Arbeitnehmerkonzept, wie man es häufig im Ingenieurwesen hat, zu arbeiten und dabei langfristig glücklich zu werden. Man sollte sich erst einmal gründlich informieren. Ich würde erst drei bis fünf Jahre Berufserfahrung sammeln. Meine Eltern sind selbstständig und ein guter Freund hat ein kleines Atelierunternehmen in Hamburg aufgezogen, also habe ich dadurch ein paar Vorbilder.

Yasemin, 29, Elektrotechnik
Lupe

Nein, ich könnte es mir nicht vorstellen. Ein festes Gehalt ist sicherer. Ich kenne Personen, die Unternehmen gegründet haben. Obwohl ich positive Beispiele um mich herum habe, wäre es nichts für mich, weil es mit Risiko und Verantwortung verbunden ist. Man muss sich sehr viel dafür einsetzen und ist rund um die Uhr beschäftigt. Ich kenne aber den TU-Gründungsservice und finde ihn sehr sinnvoll.

Die Gesamtbefragung findet sich in der pdf-Ausgabe/Seite 3.

Agnieszka Asemota / Quelle: Hochschulzeitung "TU intern", 6/2013

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