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TU Berlin

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„Digitaler“ Sommernachtssalon

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Wer spielt eigentlich an seinem Computer? Nur blasse, übergewichtige Jungs, die keine Freunde haben und einsam in ihren Zimmern herumballern? Oder sitzen nicht fast alle vor ihren Rechnern: Schülerin und Rentner, Elektriker und Historikerin – unabhängig vom Geschlecht? Und wie begann das alles? Über „Künstlerische Aspekte in Computerspielen – damals und heute“ referiert die TU-Absolventin Peggy Sylopp vom Computerspielemuseum zur „Langen Nacht der Wissenschaften“ am 8. Juni im Lichthof des TU-Hauptgebäudes ab 17.30 Uhr beim diesjährigen „Sommernachtssalon – Liebe, Ruhm und Gewalt in der digitalen Welt“. Außerdem auf der Agenda: Heiratsschwindel in Partnerbörsen, eine falsche Identität im Internet und Cybermobbing an Berliner Schulen. Beim „Sommernachtssalon“ erwartet Sie ein vielfältiges Programm, moderiert von Susanne Papawassiliu und untermalt mit Werken von Nobuo Uematsu, James Horner und Yiruma, von Marlene Preubsch auf dem E-Piano vorgetragen.

Eingerahmt wird der TU-Sommernachtssalon künstlerisch durch „Experience Art“: Projektierte Bilder von Werken internationaler Künstlerinnen sollen eine Zeitreise durch den Feminismus erlauben und den Gender-Diskurs beflügeln, denn in der digitalen Welt, ob bei Facebook, Twitter oder in Games, braucht man ein Profil: männlich oder weiblich? Was ist heute aus den Visionen geworden, die die Überwindung der Geschlechterklischees durch digitale Technik verkündeten? Dazu gibt es von 16 bis 17 Uhr eine Podiumsdiskussion, unter anderem mit Professorin Sabine Hark, Leiterin des Zentrums für Interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung der TU Berlin, sowie Anke Domscheit-Berg. Die deutsche Unternehmerin engagiert sich als Lobbyistin für bessere Chancen weiblicher Führungskräfte. Wer dann Bewegung braucht: Ab 22 Uhr wird der Lichthof zur Disco, zur „Silent Disco“. Menschen ab zehn Jahre – alle bekommen kabellose Kopfhörer – tanzen, singen und bewegen sich in scheinbarer Stille, akustisch isoliert und räumlich vereint.

www.lndw.tu-berlin.de

tui / Quelle: Hochschulzeitung "TU intern", 4/2013

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