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TU Berlin

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Der "heiße Draht" zur Universität

Wie Anja Feldmann und Odej Kao den Wandel der IT-Welt an der TU Berlin vorantreiben

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Immatrikulationen und Prüfungsanmeldungen via Internet erledigen, an Tutorien und Prüfungen vom heimischen PC aus teilnehmen, Studieninformationen über Handy empfangen – dank der neuen IT-Welt an der TU Berlin, die viele innovative Web-Services bietet, können TU-Studierende ihr Studium heute in vielen Bereichen über den „heißen Draht“ zur Universität organisieren und vorantreiben. Auch andere TU-Akteure profitieren von dieser Entwicklung: Während Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sich in Videokonferenzen international austauschen, virtuell zusammen auf Dokumente zugreifen und so kooperative Forschungsprojekte vorantreiben, arbeiten verschiedene TUAbteilungen über ein gemeinsames Kalender-, Mail- und Datenmanagement, das viele administrative Prozesse beschleunigt.

Das war nicht immer so. Den Grundstein dafür legte im Jahr 2006 die TU Berlin, als sie mit dem frischgebackenen zentralen IT-Dienstleistungszentrum „tubIT“ neue Wege ging, um IT-Service aus einer Hand zu bieten. Für den Aufbau des Zentrums holte die Universität einen Wissenschaftler ins Boot, der nicht nur Kompetenz und Vision, sondern auch Tatkraft und Engagement zeigen sollte, Informatik-Professor Dr. Odej Kao. Der tubIT-Direktor und Leiter des Fachgebiets Betrieb komplexer ITSysteme der Fakultät IV Elektrotechnik und Informatik schaffte es, ein leistungsstarkes, sicheres und kundenorientiertes Service-Center zu etablieren, das die universitäre IT-Welt erneuerte.

Seither brachten Kao und sein Team bedeutende Projekte auf den Weg: eine TU-weite IT-Hotline und eine Gruppe lokaler ITBetreuer, ein einheitliches TU-Web-Design über das Content Management System „Typo3“ sowie das Projekt „eCampus“ zur Optimierung des WLAN-Netzes. Zudem startete „tubIT“ im Oktober 2011 mit „tub2 go“ ein zentrales Campusinformationssystem, das als „WebApp“ auf Smartphones ausgerichtet ist. Eine große Herausforderung war sicher der Umbau des Rechenzentrums als Herzstück der ITVersorgung. Nach anderthalbjähriger Vorbereitung begann 2010 die Entkernung und Gestaltung des neuen „Hauptrechenzentrums“ – bei laufendem Betrieb. Dass Bau und Umzug Mitte 2011 abgeschlossen wurden, kann als logistische Meisterleistung gewürdigt werden. Ganz im „tubIT“-Fokus liegt auch der Aufbau einer dem Berliner TU-Standort entsprechenden IT-Infrastruktur am TU-Campus in El Gouna in Ägypten.

Befasst man sich mit der heutigen IT-Welt der TU Berlin, kommt man an einer weiteren visionären Persönlichkeit nicht vorbei, der TU-Professorin Anja Feldmann, Dekanin der Fakultät IV Elektrotechnik und Informatik, Leiterin des TU-Fachgebiets Intelligente Netze und Management verteilter Systeme, einer Stiftungsprofessur der Deutsche Telekom Innovation Laboratories. Feldmann forscht an einer Internet-Architektur, die das Netz schneller, sicherer und zuverlässiger machen soll – auch vor der eigenen Haustür: 46 Sendeanlagen auf dem Campus Charlottenburg gehören zu einem der größten Outdoor-Forschungsfunknetze weltweit, dem „Berlin Open Wireless Lab“ (BOWL). Das Besondere: Alle TU-Angehörigen dürfen „surfen“ und unterstützen dabei Feldmanns wegweisende Forschung. Für ihre wissenschaftliche Leistung wurde Anja Feldmann 2011 mit dem bedeutendsten deutschen Forschungspreis, dem mit 2,5 Millionen Euro dotieren Leibniz-Preis, ausgezeichnet. Wen wundert es da, dass die TU-Wissenschaftlerin nach einem im gleichen Jahr publizierten Ranking der Zeitschrift Computerwoche zu den weltweit 100 wichtigsten Persönlichkeiten der IT-Branche aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik zählt?

Mona Niebur

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