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Unser digitalisiertes Leben

ALGORITHMEN UND MODE

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TU-Alumnus Ralf Herbrich leitet das Europateam für Maschinelles Lernen bei Amazon

Mit seinem Lebenslauf verkörpert Dr. Ralf Herbrich die internationale, vielseitige und mobile Welt derjenigen, die in großen IT- und Internetunternehmen tätig sind. Nach dem Informatikstudium und der Promotion an der TU Berlin war er Gastwissenschaftler an den Universitäten in Bristol, Canberra und Cambridge und hatte verschiedene Positionen bei Microsoft in England und bei Facebook in den USA inne. 2012 kehrte er nach Berlin zurück, um hier Managing Director im damals gerade neu gegründeten Amazon Development Center Germany GmbH zu werden. Kurze Zeit später kam dann noch die Position des Direktors für Maschinelles Lernen bei Amazon hinzu.

Nicht umsonst wird das europäische Team für Maschinelles Lernen bei Amazon in Berlin aufgebaut. „Berlin hat drei große Vorteile: An den Berliner Universitäten arbeiten weltweit führende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im Bereich des maschinellen Lernens oder auch der Robotik. Es gibt eine unglaublich lebendige Start-up-Szene, die viele Menschen von überall her anzieht. Und Berlin ist international. Ich finde das großartig und stelle immer wieder fest, dass auch Amazon-Kollegen aus aller Welt gerne hier arbeiten“, sagt Ralf Herbrich, der sich bereits in seiner Doktorarbeit mit dem Thema des maschinellen Lernens beschäftigt hat. „Wir arbeiten hier beispielsweise an Nachfrageprognosen im Bereich der Mode. Die Herausforderung bei Mode – im Unterschied zu Büchern – liegt darin, dass die Bandbreite der Produkte deutlich größer ist. Schuhe gibt es für Frauen und Männer, sie haben unterschiedliche Formen, Materialien, Größen. Wir entwickeln Algorithmen, die Vorhersagen für die nächste Saison machen können. Für uns ist das wichtig, um die Waren dementsprechend zu bestellen, sie in passender Anzahl in den Lagern zu haben und pünktlich zu liefern“, erklärt Ralf Herbrich. „Ein anderer Bereich, mit dem wir uns beschäftigen, ist die automatische Vernetzung von Menschen und Orten in E-Books. Das Spannende am maschinellen Lernen ist unter anderem, dass ganz unmittelbar Wissenschaft angewendet wird.“ Momentan arbeiten 170 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in dem neuen Zentrum. Langfristig sollen es 180 werden.

Bettina Klotz/Auszug aus <a href="http://archiv.pressestelle.tu-berlin.de/alumni/3eins4/nr4/">Alumni-Magazin 3eins4, Nr.4, 2015/2016</a>

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