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TU Berlin

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Der Lichtmagier

Der Unternehmer Karsten Ehling lässt Gebäude leuchten

Lupe

Abluftschächte gehören zu den Dingen, die von der Architektur verborgen werden sollten. Wie gut das gelingen kann, zeigen die Universitätsbibliotheken der TU Berlin und der Universität der Künste Berlin an der Fasanenstraße. Auf die Abluftschächte des Vorplatzes hat Karsten Ehling von „Lichtvision“  quaderförmige Lichtstelen gesetzt, die der Bibliothek ihren unverwechselbaren Charakter geben. Das Licht steigert die Identität des Hauses und schafft eine Marke. Es ist ein verbindendes Element, das den Vorplatz sanft beleuchtet, den Besucher schon von Weitem an das Haus heranführt und ihn so langsamer ankommen lässt. Der harte Kontrast zwischen der hell beleuchteten Straße und der schwarzen Fassade der Bibliothek wird durch das Licht der Stelen weicher und harmonischer.

Dr. Karsten Ehling ist ein Meister der Lichtinszenierung. Promoviert hat er am TU-Institut für Elektronik und Lichttechnik über den Einsatz von Tageslicht. Er weiß deshalb: Licht kann Architektur strukturieren, es kann Akzente setzen, es kann selbst Räume schaffen, vor allem aber kann es – wirkungsvoll in Szene gesetzt – emotionale Prozesse auslösen. Ehling und seine Partner von  „Lichtvision“ beleuchten Brücken, verleihen Ausstellungsräumen ihre besondere
Atmosphäre, versetzen Menschen in Fußballstadien in Stimmung und machen, wie etwa bei der Beleuchtung der schwebenden Dachkonstruktion des Sony Center in Berlin, den Besuch eines Gebäudes zu einem Erlebnis.

Lupe
cp / 3eins4 2013

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