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TU Berlin

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Von der Insel auf den Markt

Wie die TU Berlin Gründern hilft, damit aus einer Idee ein Produkt wird

Das Team von „3YOURMIND“ nutzt die Technologie des 3D-Drucks, um detaillierte Architekturmodelle herzustellen. Gedruckt wird in der TU-Gründungswerkstatt
Lupe

Mit einer guten Idee kann man es vom Wohnzimmer auf eine Insel oder in eine Werkstatt schaffen und von dort aus ist es nicht mehr weit bis zum Markt. Was diese Dinge miteinander zu tun haben? Beim Thema Unternehmensgründung an der TU Berlin sehr viel. Am Anfang einer jeden Unternehmensgründung steht eine Idee. Auch wenn diese zunächst nur vage ist, kann beim TU-Gründungsservice ein breites Beratungs- und Seminarangebot oder das ZfE-Wohnzimmer des Zentrums für Entrepreneurship in der Hardenbergstraße genutzt werden. Es ist der „Co-Working-Space“, Treffpunkt und Veranstaltungsort rund um das Thema Entrepreneurship an der TU Berlin.

Hat die Idee Konturen bekommen, können Gründungsinsel oder Gründungswerkstatt die nächsten Stationen sein. In der Gründungswerkstatt auf dem TU-Campus in Charlottenburg erhalten zukünftige Start-ups ein komplett ausgestattetes Büro. Insgesamt 13 Arbeitsplätze stehen hier zur Verfügung. Darüber hinaus gibt es noch die TUPrototypenwerkstatt im Charlottenburger Innovations-Centrum (CHIC). Dort können Gründerinnen und Gründer ihre Ideen in handfeste Prototypen verwandeln.

Wer näher an seinem Fachgebiet bleiben möchte, der kann eine Gründungsinsel nutzen. Dies sind Labore und Arbeitsräume, die den Start-ups direkt in den Instituten offenstehen. Rund 50 solcher Gründungsinseln gab es bisher in den vergangenen sechs Jahren. Seit 2012 existiert eine zentrale Gründungsinsel in der Ackerstraße in Berlin-Wedding, mit Räumen für bis zu zehn Teams.

Nach zwölf Monaten müssen die Startup- Teams die Werkstatt oder die Gründungsinsel verlassen. Eine mögliche Adresse ist das CHIC. Die TU-Start-ups sind dann „reif“ für den Markt!

Mehr als 80 Start-ups hat der TU-Gründungsservice seit 2007 unterstützt, der jeweils den gesamten Gründungsprozess individuell begleitet. Allein von Januar bis August 2013 wurden zehn EXIST-Stipendien bewilligt. Damit belegt die TU Berlin unter den deutschen Hochschulen den Spitzenplatz.

Dass darüber hinaus Unternehmen aus der TU Berlin einen wichtigen Beitrag zur Stärkung des Wirtschaftsstandortes Berlin-Brandenburg leisten, zeigen unter anderem zwei Studien. So hat die Universität in ihrer Alumni-Gründungsumfrage ermittelt, dass allein im Jahr 2011 TU-Unternehmen mehr als 16 000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigten und einen Umsatz von mehr als einer Milliarde Euro erwirtschafteten. Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) bescheinigte im Mai 2013 den Universitäten in Berlin eine wichtige Funktion als Motor für Existenzgründungen. Nach Erkenntnissen der DIW-Forscher belegt Berlin mit etwa 128 Neugründungen auf 10 000 Einwohner im Bundesvergleich den ersten Platz.

www.gruendung.tu-berlin.de

Bettina Klotz / 3eins4 2013

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