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TU Berlin

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Preise & Auszeichnungen 2013

Tiburtius-Preise für zwei Doktoranden der Fakultät IV

Die Landeskonferenz der Rektoren und Präsidenten der Berliner Hochschulen (LKRP) verleiht jährlich drei Tiburtius-Preise – benannt nach dem ehemaligen Berliner Wissenschafts- und Bildungssenator Joachim Tiburtius, der von 1951 bis 1963 amtierte – und zusätzlich drei Anerkennungspreise an Doktorandinnen und Doktoranden der Berliner Hochschulen für hervorragende Dissertationen und drei Preise an Absolventinnen und Absolventen der Berliner Fachhochschulen für hervorragende Diplomarbeiten. Die Preisverleihung findet am 10. Dezember 2013 statt.

Zwei Anerkennungspreise mit einer Dotierung von jeweils 500.- Euro erhalten zwei Doktoranden der Fakultät IV:

Dr.-Ing. Daniel Gruner hat am Institut für Hochfrequenztechnik und Halbleiter-Systemtechnologien promoviert. Seine Dissertation, die er im Jahr 2012 „mit Auszeichnung“ abschloss, wurde von Prof. Dr.-Ing. Georg Böck betreut. Aufgrund des starken Wachstums im mobilen Datenverkehr kommt der Entwicklung moderner Hochfrequenz-Frontends derzeit eine enorme Bedeutung zu. Als eine der wichtigsten Komponenten innerhalb solcher Systeme hat der Hochfrequenz-Leistungsverstärker einen entscheidenden Einfluss auf Signalqualität, Verlustleistung, Performance, Abmessungen und somit auf die Kosten des gesamten Übertragungssystems. In seiner Dissertation „HF-Leistungsverstärker in modernen Silizium- und Verbindungshalbleiter-Technologien“ befasst sich Dr.-Ing. Daniel Gruner mit der Fragestellung, inwieweit solche Verstärkermodule kostengünstiger, kompakter und ohne große Einbußen hinsichtlich der Leistungsfähigkeit realisiert werden können.

Daniel Gruner arbeitet heute als Systemarchitekt und Teilprojektleiter bei TRUMPF Hüttinger in Freiburg – einem Hersteller von Prozessstromversorgungen für Plasmaanwendungen, Induktionserwärmung und CO2-Laseranregung. 1980 in Magdeburg geboren, studierte er bis 2006 an der dortigen Universität Elektrotechnik. Im selben Jahr wechselte er an die TU Berlin zur Promotion am Fachgebiet Mikrowellentechnik.

Dr.-Ing. Marcel Wältermann beschäftigt sich in seiner Arbeit mit einem Berechnungsmodell, mit dessen Hilfe sich die Sprachqualität einer Telefonverbindung vorhersagen lässt. Diese kann zum Beispiel „ausgezeichnet“ oder „ordentlich“ sein, aber auch „dürftig“ bis „schlecht“ im Fall von Störungen. Der Vorteil seines analytischen Modellansatzes ist die Möglichkeit, den Qualitätswert zu diagnostizieren und so die Ursachen und die Relevanz möglicher Störungen für den Hörer zu identifizieren. Zur Entwicklung des Modells wurden zahlreiche Hörversuche zur Erkundung des menschlichen Wahrnehmungsraumes durchgeführt. Marcel Wältermann hat am Institut für Softwaretechnik und Theoretische Informatik bei Prof. Dr.-Ing. Sebastian Möller promoviert.
„Dimension-based Quality Modeling of Transmitted Speech“ lautet der Titel seiner Dissertation, die er im Jahr 2012 mit Auszeichnung abschloss.

Marcel Wältermann hat 2005 sein Studium der Elektrotechnik an der Ruhr-Universität Bochum beendet und war dort bis 2007 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Kommunikationsakustik. 2012 wechselte er zu den Telekom Innovation Laboratories, einem An-Institut der TU Berlin und schloss seine Promotion an der TU Berlin ab. Seit 2012 ist er bei einem Hersteller für exklusive Audio-Produkte beschäftigt.

Auszug aus <a href="http://www.eecs.tu-berlin.de/zielgruppen/presse/medieninformationen/2013/dezember/medieninformation_nr_2872013/">TU Medieninformation Nr. 287/2013</a>

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