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TU Berlin

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Preise und Auszeichnungen 2010

Chorafas-Preis für Felix Franke

Felix Franke (Jahrgang 1982) schrieb seine Doktorarbeit am Berliner Bernstein-Zentrum für Computational Neuroscience auf dem Gebiet der neuronalen Informationsverarbeitung. Sein Doktorvater ist TU-Professor Klaus Obermayer, der das Fachgebiet Neuronale Informationsverarbeitung leitet. Schwerpunkt der Arbeit war die Entwicklung und Evaluierung neuer Verfahren zur Auswertung neuronaler Signale. Dabei geht es um die Detektion und Klassifikation von sogenannten „Spikes“, die Rückschlüsse auf die Aktivitäten der gemessenen Neurone zulassen. Diese Messungen sind von grundlegender Bedeutung für die heutigen Neurowissenschaften und ihre Auswertung wird durch die neu entwickelten Algorithmen stark vereinfacht und qualitativ verbessert. Es wurde ein Test aufgebaut, der die Qualität solcher Verfahren bestimmen kann und eine Website entwickelt, die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern erlaubt, ihre Verfahren mit diesem Test auszuprobieren. Felix Franke studierte Bioinformatik an der FU Berlin.

Der Namensvater der 1992 gegründeten Stiftung, der 1926 in Athen geborene Professor Dimitris N. Chorafas, ist Elektroingenieur und promovierter Mathematiker. Er lehrte an zahlreichen Hochschulen im Ausland, gründete 1961 ein eigenes Consulting-Büro und ist Autor von mehr als 125 Büchern über Wirtschaft, Naturwissenschaft und Informatik.

Auszug aus <a href="http://www.tu-berlin.de/?id=92464">TU Medieninformation Nr. 304/2010</a>

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