TU Berlin

Fakultät Elektrotechnik und InformatikLichtinstallationen in Lyon

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Studierende der TU Berlin präsentieren Lichtinstallationen in Lyon

Jedes Jahr erstrahlt Lyon zur „Fête des Lumières“, die bis zu 3,5 Millionen Besucherinnen und Besucher aus allen Teilen der Welt anzieht. Zu Ehren der Jungfrau Maria zünden die Einwohner seit 1643 jedes Jahr am 8. Dezember Kerzen auf Ihren Fenstersimsen an. Aus diesem Brauch entwickelte sich das Lichterfest, das heute von der Stadt Lyon veranstaltet wird. International namhafte Lichtdesigner und Künstler tragen zum Glanz der Stadt in diesen Tagen bei.

Vom 8. Bis 11. Dezember waren fünf phantasievolle Lichtinstallationen von TU-Studierenden auf dem internationalen Lichterfest in Lyon zu sehen. Zusammen mit Studierenden aus Lyon entwickelten die Fachgebiete Lichttechnik, Gebäudetechnik und Entwerfen sowie der Masterstudiengang Bühnenbild_Szenischer Raum ihre Entwürfe zum Thema „Stadt und Natur“.

Die TU Berlin war mit fünf Licht-Raum-Installationen auf dem Fest vertreten, die in Kooperation mit der I.A.E. Université Lyon 3 umgesetzt wurden. 21 deutsche und 18 französische Studierende entwarfen im Rahmen eines Workshops in Berlin die Installationen für fünf leer stehende Ladenlokale in der Innenstadt Lyons:

Tatort / Scène de crime / crime scene

Die Installation stellt einen „Tatort“ dar, das „Opfer“ ist ein Baum. Aus dem toten Baum erblüht nach und nach neues Leben bis schließlich der gesamte Zyklus wieder von Neuem beginnt.

Lonely Heart Club

Der „lonely heart club“ ist eine verfallene Baustelle, in der ein Organismus zum Leben erwacht ist und auf den Betrachter reagiert.

Die Wunderverkaufsmaschine / Le Distributeur de miracles / The Miracle Machine

In der „Wundermaschine“ kann der Besucher auf Knopfdruck zwischen drei verschiedenen „Wunder-Szenen“ wählen.

Nesting instinct / Nid de Lumière

Jedes Jahr wird das Licht auf das Lichterfest in Lyon eingeladen und muss von 18:00 bis 1:00 hart arbeiten. Was das Licht in der Zwischenzeit macht und wo es schläft sieht man in der Installation „das Lichternest“

Es war einmal ein Tabakladen... / Il était une fois un tabac... / Once upon a time there was a tobacco shop...

erzählt die Geschichte eines Tabakladens, in dem aus glühenden Zigarettenkippen eine Tabakplantage erwächst, die den Qualm wieder in saubere Luft umwandelt.

Die Gemeinschaftsprojekte mit dem Namen „Labo # 5“ sind aufgrund der interkulturellen Zusammenarbeit die Einzigen ihrer Art auf dem Lichterfest. Im Rahmen der Auftaktveranstaltungen wurden die Arbeiten dem deutschen Generalkonsul Dr. Christian Seebode vorgestellt.

Die Planung und Umsetzung seitens des FG Lichttechnik wurde geleitet von:

Raphael Kirsch, Carolin Liedtke und Mathias Niedling

Ein Dank gilt den Sponsoren Zumtobel, Osram, Philips Lighting und Sonnepar, die durch finanzielle Unterstützung zum Gelingen des Projektes beigetragen haben.

Raphael Kirsch

Weitere Informationen

Raphael Kirsch
Fachgebiet Lichttechnik
Tel.: 030/314-29183




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