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Habilitationen 2008

Lehrprobe

Differentielle Radar-Interferometrie
Dr.-Ing. Andreas Reigber, Berlin
Montag, den 28. Januar 2008, um 15.30 Uhr, FR 5516

Radar-Interferometrie (InSAR) ist ein spezielles Verfahren der Radarfernerkundung, welches auf der Auswertung des Phasenunterschieds zwischen zwei von leicht unterschiedlichen Positionen aus aufgenommenen Radaraufnahmen basiert. Die Radar-Interferometrie ist heutzutage ein etabliertes Verfahren zur Erstellung von großflächigen digitalen Höhenmodellen aus Daten flugzeug- oder satellitengestützter Radarsensoren. Des weiteren existiert eine Variante der InSAR, die sogenannte differentielle Radar-Interferometrie (DInSAR), welche Thema dieser Vorlesung ist. Mit ihr ist es möglich kleinste Bewegungen der Erdoberfläche zu beobachten; man erreicht dabei Genauigkeiten bis in den Millimeterbereich hinein.

Im Rahmen der Vorlesung werden die technischen Grundlagen der differentiellen Radar-Interferometrie erläutert und anhand eines praktischen Beispiels die Herstellung einer hochgenauen Deformationskarte demonstriert. Es folgt ein Überblick über die verschiedenen Anwendungsgebiete der differentiellen Radar-Interferometrie sowie eine Besprechung der verschiedenen Fehlereinflüsse, welche die Genauigkeit der Methode begrenzen, bzw. ihren Einsatz verhindern. Im zweiten Teil der Vorlesung wird die modernere Variante der differentiellen Radar-Interferometrie, die sogenannte “Permanent Scatterer”-Methode, eingeführt. Sie ist wesentlich aufwendiger, löst aber einen Großteil der Einschränkungen der “klassischen” differentiellen Radar-Interferometrie und erlaubt höchste Genauigkeiten. Die Vorlesung schließt mit einer Zusammenfassung der Möglichkeiten beider Methoden.

Habilitationen 2008

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