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Habilitationen 2008

Lehrprobe

Graphenmatching und Anwendungen in der Bildverarbeitung
Dr. rer. nat. Roman Englert, Berlin
Montag, den 28. Januar 2008, um 11.00 Uhr, FR 5516

Graphenmatching ist eine weit verbreitete Methode um Polyedermodelle mit realen Modellen in Bildern zu überdecken. Zweidimensionale Überdeckungen haben z. B. eine Anwendung in der Agrarsubvention und der dazu benötigten Erkennung von Landwirtschaftsflächen in Bildern und dem Matching mit Katasterkarten. Ein besonderes Interesse gibt es heutzutage an der 3D-Rekonstruktion von Gebäuden und Stadtszenen. Architekten, Stadt- und Netzwerkplaner benutzen 3D-Szenen für Ausschreibungen und die Simulation von Eigenschaften wie Abschattungen durch Gebäude oder zur Erkennung von “Funklöchern” in der mobilen Kommunikation.

Gebäude können durch regelmäßige, dreidimensionale Polyeder repräsentiert werden. Graphenmatching von diesen Polyedern mit Kanten in Bildern erfordert eine Vielzahl von komplexen Schritten, von denen die wichtigsten die Kantenextraktion aus Bildern, das Zusammensetzen von Kanten(stücken) zu Polyedern, und das Matching von Polyedern mit Modellen. In dieser Vorlesung werden anhand eines gesamtheitlichen ? “Turmmodells” die einzelnen Schritte erarbeitet und diskutiert. Zwei Anwendungen für die dreidimensionale Rekonstruktion von Gebäuden und den 3D-Geoinformationssystem für die Simulation von Stadtszenen zeigen die Operationalisierbarkeit des Turmmodells. Abschließend werden Grenzen des Ansatzes wie z.B. kulturelle Abhängigkeiten in der Architektur diskutiert.

Habilitationen 2008

  • Englert
  • Reigber
  • Terörde

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