direkt zum Inhalt springen

direkt zum Hauptnavigationsmenü

Sie sind hier

TU Berlin

Inhalt des Dokuments

Habilitationen 2006

Lehrprobe

Einführung in den Entwurf von Korrelationssignalen
Dr.-Ing. Slawomir Stanczak, Berlin
Mittwoch, den 18. Oktober 2006, um 10.00 Uhr, Raum FR 5516

Korrelationssignale sind Signale mit guten Korrelationseigenschaften. Sie finden breite Anwendung in vielen Bereichen der Nachrichten- und Messtechnik, vor allem wenn Signale bekannter Form unter starken Störungen detektiert oder ihre Amplitude und Ankunftszeit geschätzt werden sollen. Durch geeignete Formung der Sendesignale lässt sich zum Beispiel die Interferenz mit Hilfe eines Korrelationsverfahrens mit ungestörten Mustersignalen unterdrücken. Signale mit guten Autokorrelationseigenschaften können durch den Korrelationsvorgang in schmale Impulse umgeformt und damit für genaue Laufzeitmessung verwendet werden.
In der Vorlesung werden Kriterien für den Entwurf von Korrelationssignalen dargestellt sowie wichtige Schrankenbeziehungen ihrer Korrelationseigenschaften hergeleitet. Wichtig für die Anwendungen im Mobilfunk ist der optimale Abtausch zwischen der Güte der Auto- und Kreuzkorrelationsfunktionen. Weiterhin wird die Erreichbarkeit der Schranken diskutiert und Beispiele der Korrelationssignale mit optimalen (und guten) Korrelationseigenschaften vorgestellt.
Der Fokus der Vorlesung liegt auf den periodischen Korrelationsfunktionen, für die eine weitgehend abgeschlossene Theorie existiert. Werden Signale jedoch nicht periodisch gesendet, dann sind nicht periodische sondern aperiodische Korrelationsfunktionen entscheidend. In der Vorlesung werden die daraus resultierenden Beschränkungen für den Einsatz von Korrelationssignalen mit guten periodischen Korrelationseigenschaften kurz diskutiert.

Zusatzinformationen / Extras

Direktzugang

Schnellnavigation zur Seite über Nummerneingabe

Diese Seite verwendet Matomo für anonymisierte Webanalysen. Mehr Informationen und Opt-Out-Möglichkeiten unter Datenschutz.