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TU Berlin

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Habilitationen 2003

Lehrprobe

Verfahren zur Sicherstellung der Korrektheit von Software
Dr.-Ing. Ruth Marzi, TU Berlin
Mittwoch, 30. April 2003, 12 Uhr c.t., Raum H 2032

Abstract

Es ist bekannt, dass die Fehlerfreiheit von komplexen Programmen im allgemeinen nicht (mathematisch) bewiesen werden kann. Insofern ist es umso wichtiger, Verfahren und Methoden im Entwicklungsprozess selbst zu etablieren, die die größtmögliche Aufdeckung von Fehlern sowie eine hinreichend konfidente Aussage zur Korrektheit von Software erlauben. Softwarequalität ergibt sich aus der Sicherstellung von Abläufen der Softwareentwicklung, der Überprüfung der Fehlerfreiheit im Rahmen der durchgeführten Tests sowie der Übereinstimmung eines Produkts mit den vorher spezifizierten Anforderungen.

Letztlich ist im Sinne einer professionellen Arbeit von Informatiker/inne/n zu fordern, dem Testen einen angemessenen Platz und Ressourcen einzuräumen. Dafür ist jedoch in Projekten ein Testmanagement mit Planung, Durchführung und Überwachung von Tests notwendig.

Die heutige Lehrveranstaltung umfasst die folgenden Inhalte: Nach einer Einführung der Qualitäts- und Testbegriffe werden kurz die Ziele der Software-Technik wiederholt. Entsprechend den zwei Anwendungen des Qualitätsbegriffs als Durchführungs- und Ergebnisqualität lassen sich Verfahren zur Sicherstellung eines qualitativ angemessenen Entwicklungsprozesses wie auch die Überprüfung der fertiggestellten Software, des Produkts dieses Entwicklungsprozesses, durch Tests unterscheiden. Im Laufe der Stunde werden das Qualitätsmodell nach ISO sowie verschiedene Testarten vorgestellt.

Mit Hinblick darauf, dass die Kosten einer Fehlerbehebung mit zunehmendem Zeitpunkt der Entdeckung exponentiell steigen, soll hier das Bewusstsein für die Bedeutung der Prozessqualität gestärkt werden.

Für eine Einbettung dieser Inhalte in eine entsprechende semesterbegleitende Lehrveranstaltung werden Kenntnisse zur Entwicklung "guter" Software wie Modularität, Wiederverwendbarkeit von Code, Dokumentation etc. vorausgesetzt. Abschließend wird ein Ausblick auf nachfolgende Inhalte gegeben, die diese Einbettung vervollständigen.

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Habilitationen 2003