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TU Berlin

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Forschung aktuell – 2016

Bus, Bahn, Auto, Fahrrad – kombiniere und komme fort

Der intermodale Mobilitätsassistent trägt zur umweltfreundlichen, zeitsparenden oder kostengünstigen Routenplanung bei

Der Mobilitätsassistent führt durch die Stadt
Lupe

Die meisten von uns sind täglich unterwegs. Wir gehen zu Fuß, nutzen die öffentlichen Verkehrsmittel, das Auto und bei gutem Wetter auch das Fahrrad. Für alle, die kein eigenes Fahrzeug oder Fahrrad besitzen, gibt es Möglichkeiten, Autos oder Fahrräder auszuleihen oder ein Taxi zu nehmen. Hauptsache, der Mensch kommt voran.

Es gibt viele unterschiedliche Transportmittel und Routenmöglichkeiten, um von A nach B zu kommen. Den Überblick in einer Großstadt zu behalten, fällt oft schwer. An die ser Stelle setzt der Routenassistent „Intermodaler Mobilitätsassistent für Großstädte“ (IMA) an. Der Routenassistent IMA kombiniert unterschiedliche Verkehrsmittel, gibt verschiedene Routenvorschläge und bietet den Nutzerinnen und Nutzern die Möglichkeit, frei auszuwählen. Sie geben an, welches Verkehrsmittel sie nutzen oder welches ihnen zur Verfügung steht, und schon ändern sich die Routenvorschläge entsprechend. Man kann zum Beispiel vom Fahrrad absteigen, in den Bus einsteigen oder das nächste ausleihbare Auto nutzen. In Prozenten gibt der Nutzer an, welche Präferenzen er hat, zum Beispiel in puncto Zeit, Geld oder des ökologischen Fußabdrucks. Der Mobilitätsassistent macht dementsprechend zeitsparende, kostengünstige oder umweltfreundliche Vorschläge. Informationen zu CO2-Ausstoß, Preis und Zeit werden für alle Routen angezeigt. Das trägt dazu bei, dass die Nutzerinnen und Nutzer ihr Verkehrsmittel bewusst wählen, das auf ihre Bedürfnisse bei Kosten, dem CO2-Ausstoß oder beim Zeitaufwand abgestimmt ist. Auch die aktuelle Verkehrslage wird berücksichtigt. Sollte also die U-Bahn-Linie außer Betrieb sein, die S-Bahn ungewöhnlich lange brauchen oder das Auto des Carsharing-Anbieters doch nicht mehr verfügbar sein, werden Alternativvorschläge gemacht. Die Vorschläge basieren auf Echtzeitinformationen. Das System erkennt, welches Transportmittel gerade verwendet wird, und bietet sinnvolle weiterführende Dienste an. Im Auto ist dies zum Beispiel eine Parkplatzsuche am Zielort, Fußgängern werden die nah gelegenen Haltestellen angezeigt. Es handelt sich um eine offene Plattform, auf der unterschiedliche Dienstanbieter ihre Services anbieten können. Carsharing-Firmen können sich ebenso in die offene Plattform integrieren wie Taxianbieter, um es Nutzerinnen und Nutzern zu erleichtern, ein Taxi zu bestellen oder das nächste ausleihbare Auto in der Nähe zu reservieren. Vielfältige weitere Möglichkeiten der Plattform steigern den Mehrwert der App. Täglich wiederkehrende Routen des Alltags – etwa von zu Hause zur Arbeit oder zur besten Freundin können unter den Favoriten abgespeichert und bei Bedarf abgerufen werden. Das ständige Neueingeben der Parameter entfällt.

Mit der Vorstellung des „Intermodalen Mobilitätsassistenten“ ist das dreijährige Projekt, eine Zusammenarbeit des von Prof. Dr. Dr. h. c. Sahin Albayrak geleiteten Distributed Artificial Intelligence Laboratory (DAI-Labor) der TU Berlin mit einem An-Institut der TU Berlin, dem German-Turkish Advanced Research Centre for ICT (GT ARC), Ende letzten Jahres abgeschlossen worden. Gefördert wurde das Projekt vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF).

www.dai-labor.de

www.gt-arc.com

Quelle: <a href="http://www.eecs.tu-berlin.de/zielgruppen/presse/fakultaet_iv_in_den_medien/tu_publikationen/tu_intern/2016/februar_2016/bus_bahn_auto_fahrrad/">"TU intern" - Februar/März 2016</a>

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