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TU Berlin

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Neu berufen im Jahr 2014

Professor Dr. Henning Sprekeler

Lupe

Mit Mathematik dem Gehirn auf der Spur

„Unser Gehirn verändert sich bei jeder neuen Erinnerung, bei jedem Lernprozess. Dabei heißt es im Englischen so schön: ,Never touch a running system‘“, sagt Henning Sprekeler. „Wie kommt es, dass unser Gehirn trotz ständiger Veränderungen im Gleichgewicht bleibt?“

Diese Fragestellung umreißt bereits, warum sich der Bernstein-Professor, der jetzt auch an die TU Berlin berufen wurde, bei seiner Erforschung der biologischen Grundlagen des Lernens mit mathematischen Modellen und Computersimulationen beschäftigt. Von Hause aus ist Hirnforscher Henning Sprekeler Physiker. Seine Professur für die Modellierung kognitiver Prozesse ist an der TU-Fakultät IV Elektrotechnik und Informatik angesiedelt. Mit seiner Arbeitsgruppe gehört er gleichzeitig dem Bernstein Zentrum Berlin an, das wiederum Teil des Nationalen Bernstein Netzwerks Computational Neuroscience ist. Die Auszeichnung mit dem Bernstein Preis 2011 ermöglichte es ihm, seine Arbeitsgruppe aufzubauen. Die Forschung Henning Sprekelers, der an der University of Cambridge die Arbeitsgruppe „Systems and Computational Neuroscience“ leitete, umfasst auch weitere Fragestellungen, die sich um Abläufe im menschlichen Gehirn ranken. Zum Beispiel: Wie können Gedächtnisinhalte langfristig erhalten bleiben angesichts der großen Mengen an Informationen, die täglich neu gespeichert werden? Welchen Einfluss hat unser Verhalten auf die ständige Neuverknüpfung von Nervenzellkontakten? „Die Darstellungen unserer Sinneseindrücke im Gehirn dienen letztlich dazu, uns erfolgreich in unserer Umgebung zurechtzufinden“, sagt der Forscher. „Also müssen sich die Darstellungen kontinuierlich an unsere Bedürfnisse anpassen – was vermutlich durch Neugestaltung der Nervenzellkontakte geschieht.“

www.cognition.tu-berlin.de

www.bccn-berlin.de

Quelle: <a href="http://www.eecs.tu-berlin.de/index.php?id=155117">"TU intern" - Dezember 2014</a>

Professor Dr. techn. Manfred Hauswirth

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Professor Dr. techn. Manfred Hauswirth, Vice Director des Digital Enterprise Research Institute, Galway, Irland, und Personal Professor, National University of Ireland, hat den Ruf für das Fachgebiet "Verteilte offene Systeme" angenommen und seinen Dienst zum 1. September 2014 begonnen. Die Stelle ist verknüpft mit der Leitung des Fraunhofer-Instituts für Offene Kommunikationssysteme (Fhg FOKUS). Prof. Hauswirth war zuvor Vizedirektor des Digital Enterprise Research Institutes (DERI), eines der größten Web-Research-Institute weltweit und hatte eine Professur an der Nationalen Universität von Irland inne. Von 2002 bis 2006 war er Senior Researcher an der École Polytechnique Fédérale de Lausanne (EPFL). Im Rahmen seiner Forschungsarbeit beschäftigt er sich insbesondere mit verlinkten Datenströmen, semantischen Sensornetzen, verteilten Informationssystemen, Peer-to-Peer-Systemen, wie auch mit dem Internet der Dinge und Service-orientierten Architekturen.

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Professor Dr.-Ing. Stefan Tai

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Professor Dr.-Ing. Stefan Tai ist zurückgekehrt zu seinen Wurzeln an der TU Berlin. Er studierte und promovierte am Fachbereich Informatik und verließ dann Berlin in Richtung New York, wo er am IBM Thomas J. Watson Research Center arbeitete. Zurück in Deutschland wurde er Professor am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und übernahm eine Direktorenposition im FZI Forschungszentrum Informatik in Karlsruhe and Berlin. Seit Juni ist Prof. Tai wieder an der TU Berlin und baut das neue Fachgebiet "Wirtschaftsinformatik – Information Systems Engineering" auf, dessen Basis seine bisherige Forschungsgruppe eOrganisation am KIT ist. Die Forschung der Gruppe fokussiert sich auf Systeme, die verteilte Plattformen wie Enterprise Middleware, das Internet der Dienste, oder auch das World Wide Web als kombinierte Technologie, Geschäfts- und Kollaborationsplattform nutzen. In der Lehre wird Prof. Tai maßgeblich das Angebot in der Wirtschaftsinformatik gestalten.

Professor Dr. Guiseppe Caire

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Im April hat Professor Caire seine Arbeit an der Fakultät IV und am Fraunhofer-Institut für Nachrichtentechnik, Heinrich-Hertz-Institut (HHI) aufgenommen. In der Fakultät baut er das neue Fachgebiet "Theoretische Grundlagen der Kommunikationstechnik" auf, das die ehemaligen Fachgebiete "Mobilkommunikation" und "Informationstheorie und Theoretische Informationstechnik" zusammenführt. 

Am 8. Mai wurde ihm die Alexander von Humboldt-Professur verliehen, die mit 3,5 Millionen Euro der höchstdotierte internationale Forschungspreis in Deutschland ist. Der in Italien geborene Giuseppe Caire, der nach Stationen in den Niederlanden und Südfrankreich nun von einer Professur an der University of Southern California, Los Angeles, USA, kommt, ist weltweit einer der führenden Experten für Grundlagen der Nachrichtentechnik und der Informationstheorie. Besonders die fruchtbare Verbindung von Theorie und Praxis ist Giuseppe Caire wichtig. „Ich möchte ein möglichst starkes Band zum HHI knüpfen, das vielfältig mit der Industrie verzahnt ist. Denn wir entwickeln Innovationen in der Telekommunikation, die auf diese Weise möglichst rasch in die Anwendung umgesetzt werden sollen.“

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Professorin Dr.-Ing. Julia Kowal

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Seit März 2014 ist Professorin  Dr.-Ing. Julia Kowal an der Fakultät IV tätig und baut das neue Fachgebiet "Elektrische Energiespeichertechnik" auf. Ihr Studium und ihre Promotion schloss sie an der RWTH Aachen ab. Forschungsaufenthalte führten sie zum Forschungszentrum RISØ in Roskilde, Dänemark, und zu der Firma Exide in Azuqueca de Hénares, Spanien. 

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