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TU Berlin

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Die Fakultät trauert um Professor em. Dr. Bernd Lutterbeck

Lupe

* 8. August 1944           † 16. Dezember 2017 in Lübeck

Mit großer Bestürzung hat die Fakultät vom Tod ihres langjährigen Mitglieds Professor Bernd Lutterbeck erfahren.

Seine Berufung 1984 als Professor des neu gegründeten Fachgebiets „Informatik und Gesellschaft“ an der TU Berlin fiel in eine Zeit, in der der Datenschutz als vorrangiges Regulierungsinstrument der rasant fortschreitenden Informations- und Kommunikationstechnik gesehen wurde. Dieses Konzept hatte er – auch als einer der Schöpfer des „informationellen Selbstbestimmungsrechts“ – maßgeblich mitgestaltet.

In der Folge baute Bernd Lutterbeck das Fachgebiet zu einem zentralen Impulsgeber für die wichtigen gesellschaftlichen Fragen der Informatik aus. Für ihn stand stets im Vordergrund, wie sich mit den Mitteln der Informatik, gleichberechtigt neben Recht und Ökonomie, eine „bessere Gesellschaft bauen“ ließe. Zentrale Entwicklungen – sei es das Internet, Open Source, Netzneutralität oder auch „Europa“ – erkannte er früh und band sie in Lehre und Forschung ein. 

Besonders wichtig war Bernd Lutterbeck immer die Inspiration und Förderung junger Menschen. Viele seiner ehemaligen Studierenden sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind heute in vielfältigen Führungspositionen der Wissenschaft, Wirtschaft und Politik tätig.

Die Technische Universität Berlin wird Herrn Professor Lutterbeck stets ein ehrendes Andenken bewahren.

Zu Bernd Lutterbeck

Die Fakultät trauert um Prof. Manck

* 17. März 1943           † 3. Juli 2017

in tiefer Trauer teilen wir mit, dass unser ehemaliger Kollege Professor Otto Manck am 3. Juli im Alter von 74 Jahren verstorben ist.

Mit großer Betroffenheit erfuhr die Fakultät IV vom Tod ihres langjährigen Mitglieds Prof. Manck.

Prof. Manck übernahm im Jahr 1983 die erste von insgesamt drei Professuren im Rahmen des damals neugegründeten Instituts für Mikroelektronik am damaligen Fachbereich Elektrotechnik. Die von ihm eingeführten neuartigen Methoden und Werkzeuge des automatisierten ASIC-Entwurfs erforderten neue Lehrinhalte, für die er sich außerordentlich engagierte. So war er Hauptinitiator des 1991 neueingerichteten Studiengangs „Technische Informatik“, der sich bis heute großer Beliebtheit bei den Studierenden erfreut. Er begründete damit auch eine enge Zusammenarbeit zwischen Fachgebieten der Informatik und der Elektrotechnik,so dass er damit ein wichtiger Wegbereiter für die heutige Fakultät IV „Elektrotechnik und Informatik“ war. Auch nach seiner Pensionierung im Jahr 2008 blieb Prof. Manck der TU Berlin verbunden. Bis zuletzt führte er Lehrveranstaltungen durch und betreute Abschlussarbeiten.

Die Technische Universität Berlin wird ihm stets ein ehrendes Andenken bewahren.

Die Fakultät trauert um Prof. em. Dr. Dirk Siefkes

Prof. em. Dr. Dirk Siefkes, 16.4.1938
-19.3.2016
Lupe

* 16. April 1938           † 19. März 2016

Mit tiefer Bestürzung haben wir erfahren, dass unser Kollege, Herr Professor Siefkes den langen Kampf gegen seine Krankheit verloren hat.

Professor Siefkes gehörte zu den Gründungsvätern der Fakultät IV - Elektrotechnik und Informatik an der Technischen Universität Berlin. Seit 1973 bis zu seiner Emeritierung im Oktober 2003 war er Leiter des Fachgebiets „Theoretische Informatik, Algorithmik und Logik”. Doch noch viele weitere Jahre lehrte und forschte er in diesen Bereichen und blieb der TU Berlin eng verbunden. Insbesondere widmete er sich auch den gesellschaftlichen Aspekten seiner Wissenschaft. Themen wie die Sozialgeschichte der Informatik oder die Kulturelle Theorie der Informatik interessierten ihn bis zuletzt.

Die Fakultät IV wird Herrn Professor Siefkes stets ein ehrendes Andenken bewahren.

Die Fakultät trauert um Prof. Dr. Hartmut Ehrig

Prof. Dr. Hartmut Ehrig, 6.12.1944
-17.3.2016
Lupe

* 6. Dezember 1944           † 17. März 2016

Mit großer Betroffenheit haben wir vom Ableben unseres langjährigen Kollegen, Herrn Professor Ehrig erfahren.

Seine wissenschaftliche Laufbahn war eng mit der TU Berlin verbunden. Bereits im Jahre 1976 wurde er zum Professor für das Fachgebiet „Theoretische Informatk/Formale Spezifikation” ernannt und baute dieses zu einer international führenden Schule in den Bereichen Algebraische Spezifikation und Graphtransformationen aus. Im Jahre 1977 übernahm Herr Professor Ehrig für mehr als drei Jahrzehnte die Leitung des Instituts für Softwaretechnik und Theoretische Informatik. Zusätzlich fungierte er zwischen 1981 und 1991 mehrfach als Dekan des Fachbereichs Informatik.

Der TU Berlin, insbesondere der Fakultät IV blieb Prof. Ehrig auch nach seiner Pensionierung im Jahr 2010 verbunden. Bis zuletzt leitete er Forschungsprojekte und betreute Promotionen und Habilitationen.

Die Fakultät IV wird Herrn Professor Ehrig stets ein ehrendes Andenken bewahren.

Die Fakultät trauert um Prof. em. Dr. Hans Hermann Weber

* 25. November 1932          † 7. März 2016

Mit großer Bestürzung haben wir erfahren, dass Herr Professor Weber verstorben ist.

Herr Professor Weber übernahm am 1. September 1984 bis zu seiner Emeritierung am 1. April 2001 die Professur für das Fachgebiet „Operations Research”. In seiner Forschung verband er die Bereiche der Angewandten Mathematik, der Wirtschaftswissenschaften und der Informatik. Die Ergebnisse seiner interdisziplinären Arbeit wirken fort in den Ingenieur- und Wirschaftswissenschaften sowie der Wirtschaftsinformatik.

Herr Professor Weber verband eine enge Beziehung zur brasilianischen Universität Campina Grande im Bundesstaat Paraiba. Auch dort unterrichtete er Studierende in seinem Fach „Operations Research”.

Die Fakultät IV wird Herrn Professor Weber stets ein ehrendes Andenken bewahren.

Die Fakultät trauert um Prof. em. Dr. Karl Klemens Wolters

* 25. Mai 1930            † 16. Februar 2016

Mit großer Bestürzung haben wir erfahren, dass Herr Professor Wolters kurz vor seinem 86. Geburtstag verstorben ist.

Herr Professor Wolters übernahm am 1. Juli 1973 bis zu seiner Emeritierung am 1. April 1998 die Professur für Allgemeine Elektrotechnik II an dem damals neu gegründeten Institut für Elektronik des Fachbereichs Elektrotechnik der TU Berlin und baute den Schwerpunkt Elektronik auf. Zu seinen größten Verdiensten zählen die Konzipierung und der Aufbau des 1983 gegründeten Bereichs Mikroelektronik mit drei neuen Professuren. Diese Strukturen bilden auch heute noch eine wichtige Säule der Fakultät IV.

In der Lehre prägte Herr Professor Wolters die Ausbildung mehrerer Generationen von Elektrotechnik-Studierenden. Bezüglich seiner vielfältigen Forschungsaktivitäten seien beispielhaft das Computer Aided Engineering (CAE) für elektronische Schaltungen und seine Arbeiten zu Flüssigkristall-Matrix-Displays genannt. Die Ergebnisse beider Forschungsthemen sind aus dem heutigen Alltag nicht mehr wegzudenken.

Die Fakultät IV wird Herrn Professor Wolters stets ein ehrendes Andenken bewahren.

Die Fakultät trauert um Prof. Dr. Bernd Mahr

* 18. Juni 1945          † 12. April 2015

Orientierung im Nebel

Prof. Dr. Bernd Mahr, 18. 6. 1945–12. 4. 2015
Lupe

Mit Professor Dr. Bernd Mahr verliert die Technische Universität Berlin einen herausragenden Wissenschaftler. Sein enormes Wissen und seine Kreativität haben die Universität und die Fakultät für Elektrotechnik und Informatik tief geprägt. Professor Mahr war ein hoch angesehener Experte in der Theoretischen Informatik, doch seine Arbeiten und sein breites Wissen reichten weit über sein Fachgebiet hinaus. Vor allem seine grenzüberschreitenden Arbeiten im Spannungsfeld zwischen Informatik und Philosophie verschafften ihm hohe Anerkennung.

Sein Forschungsgebiet war in den ersten Jahren an der TU Berlin die Algebraische Spezifikation, wo er gemeinsam mit seinem Freund Hartmut Ehrig ein richtungsweisendes Standardwerk schrieb. Mit viel Weitblick hatte er dieses Gebiet gewählt: Die damit begründeten Konzepte finden wir noch heute als zentrale Elemente in der objektorientierten Programmierung und bei Software-Architekturen.

Bernd Mahr bewegte sich in vielen Bereichen der Informatik. Er leitete ein großes Projekt der Medizininformatik mit dem Deutschen Herzzentrum Berlin, ebenso wie er Pate stand bei der Entwicklung einer der ersten Suchmaschinen der Welt.

Später hat er intensive Studien der e-Theorie aufgenommen. Damit adressierte er nicht nur Informatikaspekte der Typtheorie und der Semantik, sondern stieß zu den fundamentalen Fragen der mathematischen Mengenlehre und der Philosophie vor. Sein umfassender Theoriebegriff ging weit über die Theoretische Informatik hinaus: „Theorien dienen der Erkenntnis als Werkzeug und dem Verständnis als Hintergrund … sie sind die Orientierung im Nebel, die Ordnung im Chaos und der feste Boden im Sumpf.“

In den letzten Jahren beschäftigte er sich vor allem mit dem Modellbegriff. Die zentralen Themen dieser Forschung charakterisierte er selbst als „das Modell der Auffassung und das Modell des Modellseins, die Ausgangspunkte mathematischer und wissenschaftstheoretischer Theoriebildung sind“. Diese Studien waren auch Anlass und Gegenstand seiner Arbeit im Exzellenzcluster „Bild Wissen Gestaltung“ an der Humboldt-Universität zu Berlin.

An der TU Berlin war er Dekan, Mitglied von Akademischem Senat und Konzil sowie Vorsitzender der Kommission für Lehre und Studium (LSK), Sprecher von Forschungsverbünden und Initiator von Graduiertenkollegs. Herauszuheben sind sein Engagement für die Gesellschaft von Freunden der TU Berlin, der er viele Jahre als Vorstand und Vizepräsident diente, und seine Bemühungen um die internationalen Kontakte der Universität, vor allem mit der Jiao-Tong-Universität in China, aber auch – zusammen mit dem DAAD – in Ländern wie Afghanistan, Syrien oder Pakistan. Auch sein Einsatz bei der Einwerbung und Vergabe von Deutschlandstipendien hat ihm in den letzten Jahren viel Freude und Erfolg gebracht.

Bernd Mahr hat große Spuren in dieser Universität hinterlassen. Seinen Kollegen und Mitarbeitern war er ein guter, verlässlicher Freund und stets ein Vorbild. Seine zahlreichen Verdienste für die Fakultät und die Universität, seine umfassende Bildung, seine Freundlichkeit, sein Humor und seine Loyalität und Integrität bleiben unvergessen!

Die Fakultät trauert um Professor Dr.-Ing. Dr. h.c. Hans-Günther Wagemann

Lupe

* 25 April 1935          † 27. Juli 2014

Professor Wagemann war aus vollem Herzen Repräsentant des Themas Halbleitertechnik. Er war 26 Jahre lang an der TU Berlin aktiv.

Gebildet in der gesamten Breite der Technologie-Wissenschaft, von Physik über Chemie bis zur Materialwissenschaft, war er die integrale Person für hoch motivierende Lehrveranstaltungen, vorausschauende Forschung in Photovoltaik und Biosensorik, mit Engagement in der Akademie der Wissenschaften.

Als Dekan des Fachbereichs Elektrotechnik, als Fürsprecher des damals neuen Forschungsbereichs Mikroelektronik, in und außerhalb der TU Berlin bekannt und geehrt, von seinen Mitarbeitern und Schülern wegen der menschlich besonderen Atmosphäre verehrt, wird die TU sein Andenken dankbar bewahren.

Die Trauerfeier findet am 11. August 2014 um 11.00 Uhr in der Dreifaltigkeitskirche, Berlin-Lankwitz, statt.

Die Fakultät trauert um Dr.-Ing. Thomas Flik

Thomas Flik und seine Gruppe "Taktlos" spielten auf dem Fakultätstag 2008.
Lupe

* 15. September 1943 
† 12. Dezember 2013

Mit großer Trauer und Bestürzung hat die Fakultät erfahren, dass Dr. Thomas Flik im Dezember 2013 völlig unerwartet verstorben ist. Er gehörte zu den Mitarbeitern der ersten Stunde, als 1970 der Fachbereich Kybernetik – später umbenannt in Informatik – gegründet wurde. Thomas Flik begann seine wissenschaftliche Arbeit als Mitarbeiter von Professor Giloi, der zu den Gründern des neuen Fachbereichs gehörte. Nach seiner Promotion wechselte Thomas Flik in die Gruppe Rechnerorganisation und Schaltwerke von Professor Liebig. In dieser Gruppe lehrte und forschte er mit großem Engagement bis zu seinem Ausscheiden aus der TU Berlin im Jahre 2008. Generationen von Studierenden hat er in die Mikroprozessortechnik eingeführt. Das von ihm mit Prof. Liebig (später auch mit M. Menge) verfasste Lehrbuch „Mikroprozessortechnik und Rechnerstrukturen“ erfreute sich großer Beliebtheit und erschien 2004 in 7. Auflage. In der Fakultät war Thomas Flik  viele Jahre Mitglied und Vorsitzender der Finanzkommission und hat die Selbstverwaltung der Fakultät in diesem Bereich wesentlich geprägt. Seine Geduld und seine Offenheit für die Probleme und Anliegen der Fachgebiete waren legendär. Einmal in der Woche klangen abends Musiktöne durch die 3. Etage im Franklingebäude. Thomas Flik probte mit seiner Band „Taktlos“ und spielte dabei unter anderem Posaune, Kornet, Mandoline.  Die Band erfreute nicht nur viele Berliner Musikfans bei regelmäßigen öffentlichen Auftritten, sondern auch die Mitglieder der Fakultät auf Fakultätsfesten.

Die Trauerfeier findet am 8. Januar 2014 um 11.30 Uhr auf dem Friedhof Ruhleben, Am Hain I statt. Statt Blumen wird um eine Spende für das Hospiz "Sonnenhof" gebeten (Deutsche Bank, IBAN: DE 1007 0024 0271 7320 00)

Die Fakultät trauert um Professor Cornelis H.A. (Kees) Koster

Lupe

* 13. Juli 1943                † 21. März 2013

Bei einem tragischen Unfall ist am 21.3.2013 unser ehemaliger Kollege Prof. Cornelis Hermanns Antonius (C.H.A.) Koster verstorben. Kees Koster hat in der Aufbauphase des Fachbereichs Informatik an der TU Berlin von 1972  bis 1976 das Fachgebiet Programmiersprachen und Compiler geleitet. Seine Arbeiten zu Affix Grammatiken und zu Algol 68 sind weltweit bekannt und die unter seiner Leitung an der TU Berlin entwickelten Programmiersprachen CDL und ELAN waren über viele Jahre nicht nur an der TU Berlin im Einsatz. Als Hochschullehrer und auch als Dekan hat er sich äußerst motiviert für den Aufbau der Informatik und für die Etablierung des Studiengangs Informatik an der TU Berlin engagiert. Seit 1977 lehrte und forschte Kees Koster an der Universität Nijmegen.

Die Fakultät für Elektrotechnik und Informatik drückt den Hinterbliebenen ihr aufrichtigstes Beileid aus und bedauert den tragischen Tod eines der Gründungsväter der Informatik in Berlin.

 

Die Fakultät trauert um Professor Dr.-Ing. Ernst Obermeier

Lupe

* 7. August 1943     † 30. Juli 2012

Herr Dr. Obermeier wurde im Jahr 1988 zum ordentlichen Professor für das Lehrgebiet Messtechnik, insbesondere Sensorik, berufen. Er war von 1988 bis zu seiner Pensionierung im Jahre 2008 Leiter des Microsensor & Acuator Technology Centers an der Technischen Universität Berlin.

Herr Prof. Obermeier war eine der Gründungspersönlichkeiten des Forschungsschwerpunktes Technologien der Mikroperipherik der TU Berlin. Er hat den Reinraum des Forschungsschwerpunktes maßgeblich konzipiert und führte Forschungsarbeiten im Bereich neuer Siliziumtechnologien für Mikrosysteme durch.

Seine zahlreichen internationalen Veröffentlichungen fanden höchste Anerkennung in Wissenschaft, Wirtschaft und Politik. Prof. Obermeier wurde mit dem Schlumberger Stitching Award in Anerkennung seiner Arbeit auf Polysilizium Drucksensoren ausgezeichnet. Er war am Aufbau des Mikrosysystem-Studienschwerpunktes der TU Berlin maßgeblich beteiligt. Prof. Obermeier war Gastprofessor an der Tsinghua Universität Beijing.

Die Technische Universität Berlin wird ihm stets ein ehrendes Andenken bewahren.

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Die Fakultät trauert um Dr. rer. nat. Heinz Seidlitz

* 30.1.1934    † 7.2.2012

Universitätsdirektor Seidlitz war bis zu seiner Pensionierung 1996 Leiter des Informatik-Rechnerbetrieb der Technischen Universität Berlin.

Er begleitete in der Gründerzeit der Informatik den Aufbau von Fachbereich und Studiengang der Informatik an der TU Berlin durch die Einführung innovativer Rechnerdienste und -strukturen.

Dabei hatte er jederzeit ein offenes Herz für die Anliegen der Kollegen und Studierenden.

Die Fakultät wird ihm ein ehrendes Andenken bewahren.

Die Trauerfeier findet am Dienstag, dem 14. Februar 2012 um 11:30 Uhr auf dem Martin-Luther-Kirchhof, 13509 Berlin, Barnabasstr. 5-19, statt.

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Die Fakultät trauert um Professor Dr. rer. nat. Bleicke Eggers

* 13. August 1936    † 15. Juni 2011

Professor Eggers war von 1971 bis zu seiner Emeritierung  im Jahre 2001 Leiter des Fachgebiets Programmiersprachen und Compiler der Technischen Universität Berlin.

Er war eine der Gründerpersönlichkeiten der Informatik mit großer Strahlkraft und kritischem Verstand. Die Fakultät  verdankt ihm wichtige Impulse der Profilbildung des Informatikstudiums, besonders in den Aufbaujahren. Bleicke Eggers war Mahner für einen offenen und von Rationalität und Ehrlichkeit getragenen Diskurs.

Er war stets ein engagierter Lehrer und Ansprechpartner für die Studierenden und viele Studentengenerationen haben ihr Studium mit seinen Algorithmen-Vorlesungen begonnen.

Die Fakultät wird ihm ein ehrendes Andenken bewahren.

Die Trauerfeier findet am Freitag, 24. Juni 2011, um 9:00 Uhr in der Dorfkirche Alt-Schmargendorf, Breite Straße 36, 14199 Berlin statt.

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Die Fakultät trauert um Professor Dr.-Ing. Dr. e. h. Wolfgang Giloi

Lupe

Träger des Verdienstkreuzes 1. Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland

* 1. Oktober 1930       † 31. Mai 2009

Wolfgang Giloi studierte Elektrotechnik an der TH Stuttgart und promovierte dort 1960. Nach einer Tätigkeit als Entwicklungsingenieur und Leiter des Rechenzentrums bei AEG-Telefunken in Konstanz wurde er 1965 als Professor an die Technische Universität Berlin berufen und übernahm dort die Leitung des Instituts für Informationsverarbeitung. Von 1971 bis 1977 war er als "Professor of Computer Science" an der University of Minnesota tätig, er lehrte von 1972 bis 1974 auch an der Universität des Saarlandes in Saarbrücken. 1974 kehrte Wolfgang Giloi an die Technische Universität Berlin zurück. Im Rahmen der Initiative des Bundesministerium für Forschung und Technologie (BMFT) zur Entwicklung von Höchstleistungsrechnern gründete er 1983 das GMD Forschungsinstitut für Rechnerarchitektur und Softwaretechnik (FIRST) und war verantwortlich für die Entwicklung des Parallelrechners SUPRENUM. Wolfgang Giloi war Hochschulllehrer an der TU Berlin und Direktor von FIRST bis zu seiner Emeritierung 1996.

Mit ihm verlieren wir einen Pionier der Informatik, einen herausragenden Forscher, großes Vorbild und hochgeschätzten Kollegen.

Siehe auch Festschrift 125 Jahre Technische Universität Berlin

Die Trauerfeier findet statt am Freitag, den 12. Juni 2009, um 8.30 Uhr in der Andreaskirche mit anschließender Beisetzung auf dem Friedhof Wannsee, Lindenstraße 1-2, 14109 Berlin

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Die Fakultät trauert um Dr. Dietrich Bräunig

* 15. September 1938      † 28. Mai 2009

Herr Dr. Dietrich Bräunig war als wissenschaftlicher Mitarbeiter des Hahn-Meitner-Institutes an der TU Berlin jahrelang als Lehrbeauftragter und nach seiner Habilitation 1989 als Privatdozent für das Gebiet "Halbleiter-Bauelemente" tätig. 1993 erhielt er von der TU Berlin in Würdigung seiner hervorragenden wissenschaftlichen Leistungen die Würde eines Außerplanmäßigen Professors verliehen. Am 31.3.2001 schied er altersbedingt aus der TU aus.

Die Fakultät wird ihm ein ehrendes Andenken bewahren.

Die Trauerfeier mit anschließender Urnenbeisetzung findet am Montag, dem 22. Juni 2009, um 11.00 Uhr auf dem Friedhof Schmargendorf, Breite Straße, 14199 Berlin, statt. Eingang Misdoyer Straße 51-53.

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