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TU Berlin

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Vorträge 2013

Selbst-Management nicht-funktionaler Eigenschaften auf Ebene der System Software
Prof. Dr. Jan Richling, Fachgebiet Kommunikations- und Betriebssysteme
Donnerstag, 21. Februar 2013, 12.00 Uhr, Sitzungsraum der Fakultät IV – MAR 6.004

Zusammenfassung

Die Komplexität moderner Computersysteme nimmt ständig zu. Dies betrifft individuelle Hardware- oder Softwarekomponenten ebenso wie die Wechselwirkungen zwischen ihnen. Ferner sind diese Wechselwirkungen sowohl funktionaler als auch nicht-funktionaler Natur. Während es eine Reihe von Ansätzen gibt, letztere aus der Sicht des Software Engineering zu lösen, bleibt die Frage, wie diese Eigenschaften aus Sicht des System Engineering sicherzustellen sind, oft offen.

Dieser Vortrag packt dieses Problem unter Berücksichtigung des Selbst-Management auf der Ebene der System-Software unter der Annahme an, dass Hardware und Anwendungen gegeben sind und nicht geändert werden sollen. Es werden Mittel zur Behandlung nicht-funktionaler Eigenschaften auf Ebene der System-Software etabliert, die die gegebenen Eigenschaften der anderen Ebenen in koordinierter Weise in Betracht ziehen.

Der Vortrag beginnt mit der Betrachtung von Selbst-Management und verwandten Konzepten in systematischer Weise. Dies resultiert in der Bestimmung von Indikatoren für ein entsprechendes Verhalten, die sowohl für die Analyse von Systemen als auch den Entwurf entsprechender Mechanismen verwendet werden. Diese Prinzipien werden im Anschluss in fünf verschiedenen Gebieten mit jeweils unterschiedliche Anwendungsdomänen und Zieleigenschaften zur Anwendung gebracht:

Energiebewusstes Rechnen, flash-basierte Speichersysteme, ereignis- basierte Kommunikationssysteme, Schwarmsysteme und Architekturen auf Basis des Konzepts der staged event-driven architecture. Innerhalb dieser Gebiete werden jeweils Ansätze vorgestellt, die Selbst-Management nicht-funktionaler Eigenschaften auf der Ebene der System-Software zum Ziel haben. Abgeschlossen wird die Arbeit mit der Verallgemeinerung der Erkenntnisse aus der Betrachtung der einzelnen Ansätze.

Ansprechpartner

Prof. Dr. Jan Richling

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