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TU Berlin

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Praktikum (Diplom)

Leider sind die Praktikumsrichtlinien für Diplomer nicht auf der Seite des aktuellen Obmanns zu finden.


Bei Fragen zum Praktikum:

Sekretariat von Herrn Thewes

Raum:  E 125
Tel:  (030) 314-25855
Mail:  roland.thewes@tu-berlin.de

Richtlinien für den Diplom-Studiengang Elektrotechnik


Die praktische Tätigkeit ist ein wichtiger Teil der Ingenieurausbildung und eine ebenso wichtige Voraussetzung für ein erfolgreiches Studium der Elektrotechnik. In der Prüfungsordnung für die Diplomprüfung wird vom Fachbereich Elektrotechnik der Technischen Universität Berlin eine praktische Tätigkeit von insgesamt 26 Wochen Dauer gefordert. Fehlzeiten über 8 % müssen nachgearbeitet werden.  

Grundpraktikum

Der erste Teil mit 13 Wochen ist als Grundpraktikum in der Regel vollständig vor dem
Studium in einschlägigen großen, zumindest aber mittelgroßen Herstellerwerken abzuleisten. Die Wahl der Ausbildungsfirma wird grundsätzlich dem Praktikanten/der Praktikantin überlassen. Eine Vermittlung von Praktikantenstellen wird nicht vorgenommen. Behilflich sind die örtlichen Arbeitsämter bzw. die Industrie- und Handelskammern.

Der Nachweis über das volle Grundpraktikum von 13 Wochen ist bis zur Meldung zum letzten Fach der Diplom-Vorprüfung spätestens bis zum Abschluss der Diplom-Vorprüfung zu erbringen. Eine Befreiung vom Grundpraktikum ist nicht möglich.

Das Grundpraktikum ist keine Facharbeiterlehre. In dieser Praktikantentätigkeit sollen gewisse manuelle Fähigkeiten erworben und die Grundzüge der Werkstoffbearbeitung erlernt werden. Weiter soll der Praktikant/die Praktikantin die Arbeitsmethoden und den betrieblichen Ablauf der Arbeiten in den Produktionsstätten kennen und verstehen lernen. Außerdem soll sie dem
Praktikanten/der Praktikantin die Kenntnisse und Eindrücke vermitteln, die zum Verständnis der technischen Vorlesungen und Übungen in der Universität notwendig sind.

Der Gang der Ausbildung wird durch die Möglichkeiten und Organisation des Ausbildungsbetriebes mitbestimmt. Zur Ergänzung fehlender wesentlicher Fertigungswerkstätten wird daher manchmal ein Wechsel des Betriebes nötig sein.

Die Richtlinien für das Grundpraktikum sind folgende:

1. Grundlegende Arbeiten am Schraubstock, in der Schmiede
    und an der Anreißplatte
..................................................................................................etwa 4 Wochen
 

2. Arbeiten an Werkzeugmaschinen (Bohren, Hobeln, Drehen, Fräsen, Stanzen).
   Für Nachrichtentechniker wird zusätzlich   empfohlen: Kunststoffverarbeitung, Oberflächenbehandlung
...................................................................................................etwa 4 Wochen
 

3. Schweißen und Löten.
..................................................................................................... etwa 1 Woche
 

4. Teilefertigung und Zusammenbau (für Starkstromtechniker wird empfohlen: z. B. Blechpackerei, Spulenherstellung,
Anker- und Gehäusewickelei, Fertigung von Bauelementen, Zusammenbau elektrischer Maschinen, Schalter, Schalttafeln, Installation usw. Für Nachrichtentechniker wird empfohlen: Fertigung und Prüfung elektronischer Bauteile und Baugruppen, Amtsbau, Rundfunk- und Fernseh-Gerätemontage, Antennenbau, Senderbau usw.)
.....................................................................................................etwa 4 Wochen
                                                                                                   ________________
                                                                             insgesamt              13 Wochen
 

Es wird empfohlen, nach Möglichkeit ein längeres Grundpraktikum abzuleisten.

Die einzelnen abgeleisteten Tätigkeiten sind durch ein detailliertes Zeugnis der Firma nachzuweisen.

Fachpraktikum

Der zweite Teil des vorgeschriebenen Praktikums, das sogenannte Fachpraktikum mit insgesamt 13 Wochen Dauer, kann zeitmäßig unterteilt werden, wobei eine Tätigkeit als Werkstudent/-in der Praktikantentätigkeit gleichgesetzt wird. Die Fachpraxis soll in der Regel nach dem Vorexamen abgeleistet werden und ist bei der Meldung zum letzten Fach der Diplom-Hauptprüfung spätestens bis zum Abschluss der Diplom-Hauptprüfung nachzuweisen. Eine Befreiung vom Fachpraktikum ist nicht möglich.

Eine Vermittlung von Praktikanten-(Werkstudenten)-Stellen durch das Praktikantenamt wird nur gelegentlich auf Anforderung der Industrie vorgenommen. Ein zeitweiliges Auslandspraktikum bei einschlägigen Firmen wird entsprechend anerkannt.

Die Richtlinien für das Fachpraktikum sind elastischer gehalten, da sie durch Zahl und Art der freien Arbeitsstellen und mögliche Beschäftigungsdauer beeinflusst werden. Der Wahl der einschlägigen praktischen Tätigkeit des/der Studierenden wird kein Hindernis in den Weg gelegt, jedoch soll das Fachpraktikum möglichst vielseitig, je nach Studienschwerpunkt in Fertigungsbetrieben elektrischer Maschinen und Geräte bzw. von Geräten der Nachrichtentechnik, der Regelungstechnik und der Datenverarbeitung abgeleistet werden. Hierbei ist eine bereits ingenieurnahe Tätigkeit bei der Fertigung, im Betrieb, bei der Errichtung und Inbetriebnahme ganzer Anlagen, im Prüffeld, im Versuchsfeld, im Laboratorium, in der Konstruktion, in der Berechnung oder in der Entwicklung bzw. je nach Studienschwerpunkt zusätzlich in einem Kraftwerk, Fernmeldeamt oder in Sendeanlagen und großen Signalanlagen erwünscht.

Die einzelnen abgeleisteten Tätigkeiten sind durch ein detailliertes Zeugnis der Firma nachzuweisen.
 

Sonderregelungen

Eine mit Facharbeiterbrief abgeschlossene einschlägige Lehre wird mit 13 Wochen als Ersatz für das geforderte Grundpraktikum anerkannt.

Vom Wehrdienst bei technischen Truppeneinheiten können auf die Praxis nach eingehender Prüfung nur Dienstzeiten in gewissen Grenzen anerkannt werden, wenn eine bei dieser Truppe erhaltene einschlägige Ausbildung in Werkstätten und elektronischen Anlagen nachgewiesen und im einzelnen bescheinigt wird, die in das Schema der Richtlinien für das Grundpraktikum passt, bzw. die dem geforderten Fachpraktikum gleichzusetzen ist.

Die von der Deutschen Bundesbahn durchgeführte Ausbildung im Fahrdienst (im einzelnen Arbeiten im Bahnbetrieb, an der Lokomotive, theoretische und praktische Fahrausbildung) kann mit 8 Wochen Dauer auf das Fachpraktikum des Studienschwerpunktes Starkstromtechnik angerechnet werden.

Eine Tätigkeit als Technische/r Zeichner/-in ist in keinem Falle anerkennungsfähig.

Bei einem eventuellen Wechsel des Studienschwerpunktes des Studienganges Elektrotechnik entstehen dem/der Studierenden keine Nachteile im Hinblick auf das bereits durchgeführte Grundpraktikum.

Ein nach den Vorschriften der Fakultäten bzw. Fachbereiche für Elektrotechnik anderer deutschen Hochschulen durchgeführtes und anerkanntes Praktikum wird beim Hochschulwechsel zur Technischen Universität Berlin übernommen. Alle Bestimmungen und Richtlinien gelten auch für Ausländer/-innen sowie für Studenten/-innen, die mit einem Abschlusszeugnis einer Fachhochschule das Studium aufnehmen.

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