Inhalt des Dokuments
Bachelor - Studienabschnitte
| Modul- beschreibung | |
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| Das Grundlagenstudium erstreckt sich über die ersten vier Semester und dient dem Erwerb grundlegender Kenntnisse, Fertigkeiten und Fähigkeiten im Fach Informatik. Es besteht ausschließlich aus Pflichtmodulen. Die Studieninhalte ergänzen sich und bauen aufeinander auf. Durch sorgfältige Stoffauswahl und vertiefte Behandlung von Inhalten soll eine gründliche und methodenorientierte Ausbildung ermöglicht werden. | |
| Der Zyklus Technische Grundlagen der Informatik (TechGI) behandelt aufeinander aufbauend die Grundlagen logischer Schaltungen, der Rechnerarchitektur, der Systemprogrammierung (Betriebssysteme) und der Rechnernetze und Verteilten Systeme. | TechGI 1 TechGI 2 TechGI 3 TechGI 4 |
| Der Zyklus Methodische und Praktische Grundlagen der Informatik (MPGI) vermittelt zu Beginn die notwendigen Fertigkeiten im Umgang mit den Arbeitsplatzrechnern der Fakultät als allgemeines Werkzeug im Studium. Unter Verwendung einer funktionalen Programmiersprache werden dann die elementaren Konzepte der Spezifikation und der programmiersprachlichen Umsetzung vermittelt. Anschließend findet der Übergang zur imperativen, objektorientierten Programmierung statt. Nach Einführung der Sprache werden die wesentlichen Datenstrukturen und Algorithmen behandelt. In den nachfolgenden Modulen wird zum einen „Programmierung im Kleinen“ im objektorientierten Paradigma vertieft und gefestigt, zum andern werden die Methoden zur Entwicklung großer Softwaresysteme gelehrt und gelernt. Der Modulzyklus enthält auch ein Softwaretechnik-Praktikum, in dem das vorher Gelernte in einem größeren Softwareprojekt umgesetzt werden kann und das durch Aufgabenstellung aus verschiedenen Gebieten der Informatik auch eine Orientierung für spätere Schwerpunkte bietet. Das 5. Modul dieses Zyklus legt die Grundlagen für das Verständnis der Verwaltung großer Daten- und Informationsmengen und ihrer Modellierung. | MPGI 1 MPGI 2 MPGI 3 MPGI 4 MPGI 5 |
| Der Zyklus Theoretische Grundlagen der Informatik (TheGI) führt zu Beginn die wichtigsten Begriffe und Konzepte zur formalen Beschreibung von Informatiksystemen ein. Integriert in den Modul im ersten Semester ist ein Informatik-Propädeutikum, in dem das Selbstverständnis des Fachs und die Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens vermittelt werden. Im zweiten Semester wird in die Berechenbarkeits- und Komplexitätstheorie eingeführt. Das formale Instrumentarium wird dann durch eine grundlegende Behandlung von Aussagen- und Prädikatenlogik weiter ausgebaut, um eine größere Sicherheit bei der Formalisierung umgangssprachlicher Aussagen zu erzielen. Den Abschluss des Zyklus bildet die Vermittlung der Grundlagen von Spezifikation und Verifikation. Die Lehrinhalte der Theoretischen Grundlagen korrespondieren mit den jeweils parallel laufenden Modulen der methodisch-praktischen Grundlagen. Dadurch sind die Bezüge zwischen den Lehrinhalten für die Studierenden deutlich erkennbar. | TheGI 1 TheGI 2 TheGI 3 TheGI 4 |
| Der mathematische Zyklus enthält die klassischen Themen Lineare Algebra, Differential- und Integralrechnung einer und mehrere Veränderlicher, sowie die Grundlagen der Stochastik und Sta-tistik. | Analysis I f. Ing. Analysis II f. Ing. Lineare Algebra f. Ing. Stochastik f. Inf. |
| Modul-beschrei- bung | ||
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| Das Informatik-Fachstudium ergänzt die Grundlagen um spezifische Fachkenntnisse. Es erlaubt eine Schwerpunktbildung im Rahmen des Modulangebots des Fachs Informatik. Es sollte thematisch auf die Bachelorarbeit hinführen. Das Fachstudium sieht zwei Studienschwerpunkte vor, von denen einer zu wählen ist: | ||
| Software- technik | Der überwiegende Teil der Informatiker findet eine Berufstätigkeit im Bereich der Softwareentwicklung. Dies gilt insbesondere für Informatiker, die mit einem Bachelor-Abschluss die Universität verlassen. Die Berufsbefähigung ist daher gerade auf diesem Gebiet herzustellen. Der Studienschwerpunkt Softwaretechnik umfasst Module, die aufbauend auf den Methodischen und Praktischen Grundlagen der ersten vier Semester das Spektrum der Methoden und Techniken weiter ausbauen. Dazu gehören auch Methoden der Systemanalyse sowie ausgewählte Anwendungsgebiete. | SWT |
| Kommunikations-technik | Das Zusammenwachsen von Informations- und Kommunikationstechnik sowie die Bedeutung des Internet als grundlegende Infrastruktur dazu bilden die Motive für diesen Schwerpunkt. Hier werden Module angeboten, die das Verständnis der Abläufe in Kommunikationsnetzen vertiefen, aber auch die Kenntnisse und Fertigkeiten vermitteln, die bei Entwicklung, Planung und Betrieb Internet-basierter verteilter Systeme erforderlich sind. | KT |
| Modul- beschrei- bung | |
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| Das gesellschaftswissenschaftliche Studium umfasst Module zu den Themen Gesellschaft, Recht, Wirtschaft und Management. Es werden einerseits betriebswirtschaftliche Grundkenntnisse vermittelt, um die Absolventen besser auf Führungspositionen vorzubereiten. Andererseits wird die Tätigkeit des Informatikers in einen politischen, sozialen, ökonomischen und ethischen Rahmen gestellt, um ihm zu ermöglichen, über seine Arbeit zu reflektieren und sie in einem übergeordneten Kontext zu sehen. | IuG |
| GdM |
| Da die Informationstechnik immer in einem konkreten Kontext angewendet wird, ist der Informatiker in hohem Maße darauf angewiesen sind, die spezifischen Probleme des Anwendungskontextes zu kennen und mit Kollegen aus dem Anwendungsgebiet im Team zusammenzuarbeiten. Diese Zusammenarbeit wird gefördert, wenn man nicht nur die Terminologie, sondern auch die Denkweise und die Methodik der Anwendungsgebiets beherrscht. Der Informatik-Absolvent sollte daher in mindestens einem Anwendungsgebiet der Informatik vertiefte Kenntnisse besitzen. Das Studium des Anwendungsfachs soll im Rahmen des Master-Studiums fortgesetzt werden. Für die folgenden Anwendungsfächer gibt es ein Standardangebot. Andere Anwendungsfächer sind auf Antrag möglich. | Liste der Anwendungs- fächer |
| Am Ende des Bachelor-Studiums ist eine Bachelorarbeit aus der Informatik oder deren Anwendungen in der gewählten Orientierung anzufertigen, mit der die Fähigkeit gezeigt werden soll, Probleme der Informatik selbständig nach wissenschaftlich anerkannten Methoden zu bearbeiten. Eine Verbindung der Bachelorarbeit mit dem gewählten Anwendungsfach ist möglich. |

