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TU Berlin

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Motivation

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Motordiagnose
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Die Automobilindustrie ist vor allem eines: sehr dynamisch. Die gestiegenen Kundenanforderungen und der Kosten- und Wettbewerbsdruck fordern stetige Innovationen. Hinzu kommen gesellschaftliche und politische Anforderungen an die Automobilentwicklungen: Die Umwelt muss geschützt und die Sicherung von Rohstoffe vorangetrieben werden. Das führt zu gesetzlich vorgegebenen Abgasgrenzwerten und verbrauchsarmen Fahrzeugen.
In den vergangenen Jahren hat sich in der Automobilelektronik und -elektrik viel getan. Fahrzeugsicherheit und Komfort wurden verbessert, Schadstoffemissionen und Verbrauch wurden reduziert.
Schon jetzt steht fest: Der Kraftfahrzeugindustrie gehört die Zukunft. Kraftfahrzeuge sollen in den nächsten 10 Jahren ca. 30 Prozent leiser werden, der Flottenverbrauch wird um gut 15 Prozent sinken und der Ausstoß an Schadstoffen wird dank neuer Motoren und Katalysatoren sowie neuer Antriebsstrangkonzepte nur noch 1/1000 dessen betragen, was noch vor drei Fahrzeuggenerationen Stand der Technik war.
Die größten Veränderungen wird es aber durch einen Paradigmenwechsel im Mobilitätssektor geben. Langfristig werden die elektrisch angetriebenen Batterie- und Brennstoffzellenfahrzeuge die konventionellen Antriebe mit Verbrennungsmotor ablösen. So wird es gelingen, die Abhängigkeit vom Erdöl zu reduzieren, Emissionen, insbesondere den CO2-Ausstoß, zu minimieren und die Fahrzeuge besser in ein multimodales Verkehrssystem zu integrieren. In der Übergangszeit, in der sicherlich noch zwei Ingenieurgenerationen hoch effiziente Verbrennungsmotoren erforschen und entwickeln, müssen die Weichen für den schrittweisen Übergang zu neuen neuen Technologien gestellt werden. Insgesamt werden wesentliche technologische Weiterentwicklungen und Veränderungen erfolgen durch

  • moderne Speicher (chemisch und elektrisch)
  • alternative Antriebskonzepte (Brennstoffzellen, Elektrohybridantriebe, Elektrofahrzeuge)
  • die Vernetzung von Komponenten und Funktionalitätserweiterungen
  • komplexe Softwaresysteme
  • modulspezifische Innovationen wie z.B. Steer-by-wire
  • den steigenden Einsatz innovativer Werkstoffe
  • die Veränderungen bei Fertigungstechnologien
  • neue Verbrennungsverfahren
  • den Einsatz alternativer Kraftstoffe
  • die Kommunikation der Fahrzeuge untereinander und mit der Umwelt.

 

 

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