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TU Berlin

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Habilitationen 2009

Lehrprobe

Web Service Komponierbarkeit
Dr.-Ing. Nikola Milanovic
Montag, 7. Dezember 2009, 14.15 Uhr, Raum FR 5516

Serviceorientierte Architekturen (SOA = Service Oriented Architecture) dienen dem Aufbau von lose miteinander verbundenen, verteilten Systemen, deren Komponenten eine minimale gemeinsame Systemsicht haben. Die wichtigsten Bausteine der SOA sind Dienste (Services): selbstbeschreibende, eigenständige, plattformunabhängige und frei verfügbare Komponenten, die über das Netzwerk interagieren. Das Hauptziel der SOA ist die transparente, flexible und dynamische Interaktion von Diensten und deren Benutzern über mehrere Domänen zu ermöglichen. Während die nativen Fähigkeiten von serviceorientierten Architekturen, wie Beschreibung (Description), Entdeckung (Discovery), Kommunikation (Communication) und Bindung (Binding), bereits gut erfasst und standardisiert worden sind, ist das Problem der Dienstkomposition bisher noch nicht zufriedenstellend gelöst worden.

Dieser Vortrag definiert Web Service Komponierbarkeit und hinterfragt dann die Grundvoraussetzung der SOA, die darin besteht, dass lediglich nur eine minimale, funktionale Beschreibung von Diensten veröffentlicht werden sollte, und demonstriert, dass auf der Grundlage einer semantischen Dienstbeschreibung (einschließlich funktionaler und nichtfunktionaler Eigenschaften) eine praktikable Lösung zur Dienstkomposition entwickelt werden kann. In dem Vortrag werden Lösungen für Web Service Komposition vorgestellt, welche folgende Vorteile anbieten:

  • erweiterte deskriptive Fähigkeiten und Suchmöglichkeiten durch die Entwicklung verschiedener Beschreibungssprachen einschließlich nichtfunktionaler Eigenschaften wie Sicherheit, Zuverlässigkeit oder Verfügbarkeit;
  • das Feststellen der Kompositionskorrektheit durch die Modellierung von Diensten und die Entwicklung formaler Kompositionssprachen
  • automatische Dienstkomposition, indem Suchalgorithmen für die automatisierte und dynamische Selektion von Kompositionspartnern vorgestellt werden.

Abschließend werden verschiedene Umsetzungen und Prototypen des Kompositionsframeworks beschrieben und diskutiert, um die praktische Realisierbarkeit der vorgeschlagenen Methoden aufzuzeigen.

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